KLEE arbeitet an der Schnittstelle von Architektur und Bild. Aus dem architektonischen Denken kommend, verstehen wir Visualisierung nicht als reine Darstellung, sondern als Instrument zur Klärung und Schärfung von Entwürfen. Räume werden bei uns nicht nur gezeigt, sondern geprüft, hinterfragt und verdichtet.
Wir arbeiten zu zweit und bewusst ohne hierarchische Trennung. Strategische Klarheit und atmosphärische Präzision greifen ineinander. Entwürfe werden strukturiert entwickelt und zugleich sinnlich erfahrbar gemacht. Das Bild ist dabei Ergebnis und Werkzeug zugleich – konstruiert, aber leserlich.
Unsere Arbeit richtet sich an Auftraggeber, die Räume nicht nur darstellen, sondern verstehen und vermitteln möchten. Wir begleiten Prozesse, schärfen Entscheidungen und übersetzen architektonische Ideen in visuelle Räume mit Substanz.
Florian begegnet jedem Projekt mit offenen Blick und klarer innerer Haltung. Jede Aufgabe beginnt er neu und unbefangen. Er nähert sich Bildern nicht über Stil oder formale Vorgaben, sondern über grundlegende Fragen: Für wen ist dieser Raum gedacht? Wo befindet er sich? Soll er auffallen oder sich einfügen, schützen oder einladen? Der Ort und seine Wirkung stehen immer am Anfang.
Er denkt Räume als erlebbare Situationen. Proportionen müssen stimmen, Licht soll den Raum tragen, Perspektiven werden bewusst gewählt. Sein Ziel ist es, Bilder zu schaffen, in denen man sich wiederfindet – nicht als distanzierter Betrachter, sondern als Teil des Raums. Man soll stehen bleiben können, atmen, fühlen.
Im Arbeitsalltag zeigt sich seine besondere Stärke im Detail. Materialien, Texturen und Licht werden so lange geprüft und angepasst, bis sie glaubwürdig wirken. Kleine Unstimmigkeiten lassen ihn nicht los. Gleichzeitig behält er Fokus und Klarheit im Blick – ein Bild muss auch im Kleinen funktionieren.
Gestalterische Entscheidungen trifft Florian oft intuitiv, getragen von jahrelanger Erfahrung und dem ständigen Abgleich mit realen Licht- und Raumsituationen. Bilder sind für ihn Ergebnis und Werkzeug zugleich: Sie machen Entwürfe überprüfbar und schaffen eine gemeinsame Grundlage für Gespräche und Entscheidungen.
Qualität entsteht für Florian dort, wo ein Bild komplex und zugleich ruhig wirkt. Wenn alles zusammenpasst und nichts mehr ablenkt, kann er es loslassen.
Dipl. Ing. Architekt (FH)
+49 172 79 61 60 8
studierte Architektur an der FH München und prägte sein Verständnis für Entwurf und Bild in den folgenden Jahren bei HENN Architekten, wo er in frühen Entwurfsphasen das Zusammenspiel von Raumidee und Bild schärfte. Ergänzend bringt er professionelle Erfahrung in der Fotografie sowie einen Lehrauftrag an der FH München ein, in dem er Studierende bei der visuellen Darstellung ihrer Entwürfe unterstützte.
Yvonne arbeitet an der Schnittstelle von Raum und Bild. Ihr Ausgangspunkt ist immer das räumliche Ganze – Nutzung, Kontext, Wirkung. Das Bild ist dabei kein nachgelagerter Schritt, sondern Teil des Entwurfsprozesses. Sie arbeitet direkt an der Entstehung der digitalen Räume: am 3D-Modell, an Varianten und an der visuellen Präzisierung von Ideen.
Auf dieser Grundlage entwickelt sie eine klare architektonische Haltung, aus der sich weitere Entscheidungen ableiten lassen. Struktur entsteht dabei nicht als Selbstzweck, sondern als Voraussetzung für belastbare Gestaltung. Gestaltung versteht sie nicht als Geschmacksfrage, sondern als Abwägung. Farben, Materialien und Atmosphären werden immer im Kontext betrachtet – in Bezug auf Nutzung, Strategie und Ziel des Projekts.
Bilder haben für sie einen besonderen Stellenwert. Sie sind Ergebnis und Werkzeug zugleich: visuelle Verdichtungen von räumlichen Entscheidungen, die Entwürfe überprüfbar, diskutierbar und belastbar machen. In der Zusammenarbeit mit Auftraggeber:innen und deren Partner:innen schaffen sie Klarheit, Vertrauen und Tempo – nicht als Vereinfachung, sondern als präzise Grundlage für Entscheidungen.
Qualität ist für Yvonne kein absoluter Maßstab. Sie entsteht aus dem genauen Verständnis des jeweiligen Problems. Ein gutes Bild erfüllt seinen Zweck dann, wenn es die richtigen Informationen transportiert – sei es Atmosphäre, Materialität oder Funktion.
Im Studio verbindet sie strategisches Denken mit gestalterischer Präzision. Das große Ganze entsteht bei ihr aus einer feinen, konsequenten Aufmerksamkeit für das Detail.
Dipl. Ing. Architektin (Uni) AKBW
+49 176 30 45 91 93
Yvonne studierte Architektur am KIT Karlsruhe und bringt aus ihrem vorherigen Studium der Mathematik und des Maschinenbaus ein starkes analytisches Fundament mit. Schon früh verband sie räumliche Entwürfe mit der Entwicklung eigener digitaler Werkzeuge – nicht als Selbstzweck, sondern um Gestaltung zu schärfen und präziser zu denken. Technik versteht sie dabei nicht als Gegenpol, sondern als Resonanzraum für Form, Proportion und Atmosphäre. Bei Schmidhuber arbeitete sie maßstabsübergreifend von Architektur bis Interior, durchlief Projekte in allen Leistungsphasen und erlangte in diesem Kontext ihren Kammereintrag.